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Frühes Aufstehen?- Wie ich trotzdem meine Morgenroutine integriere

Guten Morgen ihr Lieben,

 

In meinem letzten Beitrag habe ich über meine persönliche Weiterentwicklung berichtet. Unter anderem zählt dazu meine ständige Morgenroutine, die ich mir angeeignet habe. Ja, es dauerte seine Zeit bis ich wirklich alles, was ich gerne am Morgen für mich machen möchte, geschafft habe. Deswegen gleich zu Beginn mein Rat: Mach eins nach dem anderen und nicht gleich alles sofort. Dann fühlt man sich überfordert und der Effekt ist, dass man keine Lust mehr darauf hat.

Ich habe in Zeitschriften, in Podcast oder auch in Blogs so oft gelesen, wie wichtig es ist eine Morgenroutine zu haben. An sich hat die schon jeder. Jeder hat seinen genauen Ablauf am Morgen. Aufstehen, ins Bad gehen und frisch machen, Frühstücken und los zur Arbeit. Meist passiert das Ganze jedoch unter Zeitdruck.

Somit war für mich der erste wichtige Aspekte: Stehe einige Minuten vorher auf, damit du alles in Ruhe erledigen kannst und nicht gestresst zur Arbeit gehst.

Ich bin nur leider nicht der Frühaufsteher und es fällt mir noch heute in der tristen Herbst- und Winterzeit sehr schwer, wenn es morgens dunkel ist. Aber ich schaffe es doch oft meinen inneren Schweinehund zu überwinden und fühle mich allein dadurch schon gut und bin schnell munter.

Mein erster Gang ist nun in die Küche. Aus Ayurveda- Berichten habe ich erfahren, dass das Ölziehen am Morgen für die Mundhygiene sehr reinigend ist. Deswegen nehme ich nun jeden Morgen einen Teelöffel Kokosöl zu mir, den ich etwa 10 Minuten lang in meinem Mund hin und her spüle (NICHT hinunterschlucken, sondern anschließend in ein Papiertaschentuch spucken und wegschmeißen!) In dieser Zeit kann ich meine Hygiene im Bad weiter fortsetzen, räume das abgewaschene Geschirr weg oder hänge die Wasche ab, je nachdem was gerade ansteht. In dieser Zeit kocht auch mein Wasser um mir anschließend eine heiße Zitrone und einen Ingwertee zuzubereiten. Wie du siehst, sind das alles Dinge die währenddessen passieren und ich benötige somit nicht viel mehr Zeit.


Nachdem ich diesen Part erledigt habe, führe ich entweder eine kleine Yogaeinheit, eine Atemübung durch oder meditiere für etwa 10 Minuten. Leider schaffe ich auch nicht alles an einem Morgen. Von daher gestalte ich fast jeden Tag anders. Dadurch ist es abwechslungsreich und ich kann trotzdem innerhalb einer Woche viel Gutes für mich tun und ich fühle mich dabei nicht gestresst. Ganz im Gegenteil. Diese Zeit für mich am Morgen ist wunderbar. Ich starte gelassen und voller Ruhe, Motivation und Zufriedenheit in den Tag. Und das erreiche ich, indem ich mir einfach 15-20 Minuten mehr Zeit am Morgen einplane.

Was ich jedoch an jedem Morgen mache und mir besonders am Herzen liegt, ist meine Dankbarkeitsminute. Ich setzte mich an einen ruhigen Ort, schließe die Augen, lege meine Hand auf mein Herz und werde mir bewusst für was ich heute dankbar bin und wie ich den Tag erleben werde. Das gleiche Ritual führe ich nochmals am Abend durch,  indem ich den Tag Revue passieren lasse und notiere mir die 3 schönsten Erlebnisse des Tages. 

 

Natürlich darf auch ein ausgewogenes Frühstück nicht fehlen. Gerne bereite ich mir ein warmes Porridge mit frischem Obst und Nüssen zu. Frühstück zählt für mich einfach dazu um angenehm in den Tag zu starten. Dabei kann ich meinen Tee trinken und achtsam allen Geräusche, dem Geschmack oder auch meinem Befinden bewusst werden. 

 

Überlege dir nun: Wofür würdest du dir gerne mehr Zeit nehmen? Wie würdest du gerne in den Tag starten? Und was tut dir gut um gelassen und voller Energie den Tag zu beginnen? 

Nimm dir die Zeit am Morgen, bevor du abends in Hektik gerätst, weil du dies und jenes noch machen möchtest oder deprimiert bist, wenn du für dich keine Zeit hast, weil noch so viele Termine anstehen.

Setz dich aber nicht unter Druck, wenn du es mal nicht schaffen solltest. Und wenn du dir erst einen Tag die Woche vornimmst oder vielleicht jeden Tag 5 Minuten. Fang klein an und spüre, welche Wirkung es auf dich hat. Mit jedem guten Gefühl in dir, wird sich auch deine Morgenroutine ausbreiten und irgendwann hat sie sich so verinnerlicht, dass du dir gar nicht mehr vorstellen kannst, wie es ohne sie wäre. 

 

- Nimm dir Zeit für die Dinge, die dir das Gefühl geben am Leben zu sein -

 

liebe, vertraue, erschaffe,

 

 

Deine Laura 



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Kommentare: 1
  • #1

    KiMi (Sonntag, 08 Oktober 2017 12:14)

    sehr interessant :) auch in Verbindung mit dem vorherigen Artikel.
    bin gespannt auf den nächsten :)